Fünf Tipps, um häufige Fehler im Content Marketing zu vermeiden

Fünf Tipps, um häufige Fehler im Content Marketing zu vermeiden

Fehler sind gut, um aus ihnen lernen zu können. Gerade in kreativen Branchen gehört ein bisschen Trial-and-Error auch irgendwie dazu. Es gibt allerdings grundsätzliche Fehler, die Sie schon im Voraus bei der Planung Ihrer Content-Marketing-Aktivität umgehen können. Welche das sind und wie Sie den Fehlern entgegenwirken können, lesen Sie hier.

Trial & Error ist gut – Vorbereitung besser!

Auszuprobieren welche Formate von der Zielgruppe am besten angenommen werden und welche Themen besonders gut gehen, erfordern, dass Sie mutig sind und auch einfach etwas versuchen. Da bleibt es nicht aus, dass die ein oder andere Aktivität ins Leere läuft oder weniger Erfolg einbringt. Sie lernen mit den Erfahrungswerten, die Sie sammeln. Wenn Sie aber bei der Planung und der Vorbereitung einige Zeit investieren, können Sie grundlegende Fehler bereits vorab vermeiden.

1. Zielgruppe klar definieren – Wissen, wer der Kunde ist!

„Unsere Zielgruppe sind alle Frauen…“ oder „Unsere Inhalte sollen sich an eine breite Zielgruppe richten…“

Solche Sätze hört man immer noch. Sie erreichen mit dem besten Content-Piece nicht Ihr Ziel, wenn dieses komplett an Ihrer Zielgruppe vorbei geht. Investieren Sie Zeit und, falls nötig, auch ein wenig Budget, um Ihre Zielgruppe und die daraus resultierenden Personas festzulegen. Definieren Sie, wer Sie als Unternehmen und wer Ihre aktuellen Kunden sind. Passt das zum Wunschkunden, den Sie gerne erreichen wollen? Glücklicherweise kann man heutzutage über diverse Tools und Pixel das Nutzerverhalten ganz gut analysieren, um so mehr Informationen über die eigene Zielgruppe zu erlangen.

2. Content-Produktion, um des Contents willen

„ Unser Wettbewerber hat ein neues e-Magazin, das brauchen wir auch..“

Den Wettbewerb zu beobachten und sich dort Inspiration für den eigenen Content zu holen, ist wichtig. Dennoch sollten Sie immer Ihr eigenes Unternehmen und Ihre Ziele im Auge behalten. Wollen Sie Ihre Bekanntheit steigern oder neue Kunden gewinnen? Passt ein e-Magazin zu Ihrer Zielgruppe oder sollten Sie vielleicht eher auf Snackable Content setzen? Nicht alle Aktivitäten des Wettbewerbs sind auch für Sie und Ihre Kunden sinnvoll. Vor dem Start eines jeden Content-Projektes müssen die Ziele klar definiert sein, die Sie erreichen wollen. Mit welchem Content-Format Sie welches Ziel am besten erreichen, können Sie hier nachlesen.

3. Veröffentlichen Sie Inhalte oder lösen Sie Probleme?

„Wir teasern in unseren Ratgebern 3-4 Mal unsere Produkte an…“

Sucht der User nach einer Lösung für sein Problem, will er das Problem auch wirklich gelöst wissen. Erkennt der User, dass Sie sich in Ihrem Content hauptsächlich um sich selbst drehen und Werbung für Ihre eigenen Produkte ganz klar im Vordergrund steht, wird er abspringen und auch beim nächsten Problem nicht mehr auf Sie zurückgreifen.

Lösen Sie in Ihrem Content vor allem die Probleme Ihrer Zielgruppe, nicht Ihre eigenen. Sie finden ein Thema sehr interessant, es passt aber eigentlich so gar nicht zur Zielgruppe?

Auch wenn es schwer fällt, im Content Marketing sollte Ihre Zielgruppe im Mittelpunkt stehen, nicht Sie als Unternehmen.

4. Reden ist Silber – Schweigen ist Gold?

„ Wir publizieren unsere Inhalte auf dem Unternehmensblog und haben eine regelmäßige Leserschaft…“

Und darüber hinaus? Content ist ein sehr schnelllebiges Geschäft. Beobachten Sie sich selbst beim Surfen. Sie haben ein Problem und googeln, ein Freund empfiehlt einen besonders witzigen Beitrag, den er gelesen hat. Sie scrollen durch Ihren Facebook-Newsfeed und bleiben interessiert hängen. Sprechen Sie über Ihren Content und machen Sie auf sich aufmerksam. Teasern Sie Ihre Inhalte über Social-Media-Kanäle an oder seeden Sie. Vernachlässigen Sie auch SEO nicht. Tracken Sie, wie viele Besucher alleine über die Suchmaschine auf Sie aufmerksam werden und optimieren Sie Ihren Content dahingehend.

5. Content-Produktion, um des Contents willen – Part 2

„Wir machen jetzt auch Content-Marketing…“

Es ist gut und wichtig, dass Sie bereits gestartet sind. Legen Sie aber vor sämtlichen Aktivitäten eine zentrale Strategie fest. Welches übergeordnete Ziel wollen Sie erreichen?

  • Markenaufbau
  • Kundengewinnung
  • Kundenbindung

Welche Teilziele leiten Sie daraus für die einzelnen Kampagnen ab? Und daraus resultierend: Welche KPIs (Key Performance Indicators) legen Sie diesen Zielen zugrunde?  Wenn Sie keine Ziele definieren oder nicht festlegen, welchen Maßstab Sie beim Messen anlegen, dann werden Sie auch nie feststellen können, wie und ob der Content erfolgreich ist. Und produzieren Ihren Content letztendlich um des Contents willen.

 

Fünf einfache Grundregeln

Content Marketing – dafür gibt es kein einheitliches Konzept, dass jeder für sich adaptieren kann. Aber es ist gibt ein paar Grundregeln, an denen man sich orientieren kann, um den eigenen Content erfolgreicher zu machen. Schaffen Sie zunächst eine gute Basis:

  1. Setzen Sie Ziele
  2. Definieren Sie Ihre Zielgruppe und daraus resultierende Personas
  3. Leiten Sie aus den Zielen und der Zielgruppe die richtigen Formate ab
  4. Verbreiten Sie Ihren Content
  5. Messen Sie, wie erfolgreich Ihr Content ist

 

Probieren und lernen, ist sehr wichtig. Was für den einen funktioniert, funktioniert beim Nächsten nicht so gut. Content Marketing-Strategien sollten so vielfältig sein wie die Unternehmen, die sie entwickeln. Machen Sie sich frei von Ihrer Unternehmenssicht und setzen die Kunden-Brille auf. Sammeln Sie Erfahrungswerte und lernen Sie Ihrer Zielgruppe immer besser kennen. Verbessern Sie so Ihre Content-Marketing-Aktivitäten ständig!

Theresa sorgt seit 2015 bei diva-e Textprovider für zufriedene Kunden. Ob der perfekte Projektplan oder die fachliche Beratung zu Content-Marketing-Themen – in ihrer Rolle als Projektmanagerin ist sie die Schnittstelle zwischen intern und extern. In ihrer Freizeit treibt sie gerne Sport und feuert als Wahl-Dortmunderin natürlich auch den BVB lautstark an.



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