Was nützt das beste Online-Video, wenn Google es nicht findet?!
Im Rahmen der i2b meet-up Veranstaltung „PR 2.0 – das Bewegtbild als Image-Instrument der Ernährungswirtschaft im Netz” hat Textprovider eine umfangreiche Analyse der Sichtbarkeit im Netz der ansässigen Unternehmen der Ernährungsbranche durchgeführt.
Untersucht wurden folgende Unternehmen der Region Nordwest: Böklunder, Bünting, Deutsche See, Fleisch-Krone, FRoSTA, HACHEZ, InBev, Könecke, Kraft Foods, NORDMILCH, Rickmers Reismühle, Vilsa, Westhoff, Wiesenhof.
Beim Sistrix Sichtbarkeitsindex handelt es sich um eine Kennzahl, mit der sich die Auffindbarkeit einer Internetseite in den Suchergebnissen bei Google darstellen lässt.
Nach unseren Analysen ist die Platzierung der betrachteten Unternehmen auf jeden Fall verbesserungsfähig. Lediglich fünf von 15 betrachteten Unternehmen liegen oberhalb des Durchschnitts, allen voran der Lebensmittelkonzern Kraft Foods mit einem Sichtbarkeitsindex von 0,61. Sieben der untersuchten Unternehmen liegen weit unter dem Durchschnitt von 0,12 und teilweise beträgt die Sichtbarkeit im Netz sogar Null.
Um die Sichtbarkeit im Internet zu steigern empfiehlt es sich die Anzahl der indizierten Seiten zu erhöhen und die interne Verlinkung zu verbessern. Bei indizierten Webseiten handelt es sich um URL’s, die Google in seinen Index aufgenommen hat. Google kann nur Webseiten finden, die im Index bereits aufgenommen sind. Das Bremer Unternehmen HACHEZ beispielsweise wird nur mit sechs Prozent seiner URL’s in den Google-Top-100 bei relevanten Suchanfragen gelistet. Im Vergleich dazu taucht jede Seite der J. Bünting Beteiligung AG durchschnittlich 2,38 mal in den Google-Top-100 auf. Bei allen betrachteten Unternehmen der Ernährungsbranche besteht enormes Potenzial die Anzahl der indizierten Webseiten zu erhöhen.
53 % der betrachteten Unternehmen nutzen nicht die Möglichkeit, über Online-Videos einen Mehrwert-Inhalt zu bieten
Lediglich 4 der 15 analysierten Unternehmen der Ernährungsbranche veröffentlichen aktiv eigeninitiierte Videos im Internet. Ein positives Beispiel für die Nutzung von Video-Content inklusive eines eigenen YouTube-Channels ist die FRoSTA AG. Neben den eigenen Videos erscheinen in den organischen Suchergebnissen bei Google auch fremd initiierte Videobeiträge, vorwiegend journalistischen Ursprungs. Bei drei weiteren Unternehmen waren unter anderem Image- bzw. PR-Filme zu finden. Die restlichen in der Sichtbarkeitsstudie betrachteten Unternehmen sind nicht mit Bewegtbildinhalten in den Ergebnislisten von Google vertreten.
Obwohl auf den Internetseiten der Unternehmen Video-Content vorhanden ist, wird das Potenzial, dieses Instrument zu nutzen, nicht ausgeschöpft.
Der Einsatz von Online-Videos erhöht nachweislich die Verweildauer eines Users auf der Homepage des Unternehmens – meist um mehr als 100 Prozent. Da es sich bei Online-Videos um Mehrwertinhalt handelt, werden diese von Google meist besser platziert. Eigeninitiierte Videos könnten fremde Videos aus den Ergebnislisten verdrängen. Deshalb sollte der Einsatz von Online-Videos auf Video-Plattformen wie YouTube und MyVideo, sowie auf der eigenen Homepage ausgeweitet werden.
Die ausführliche Studie “SEO-Analyse-Ernährungswirtschaft” können Sie hier kostenlos herunterladen.
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